Das Haus wird Lessinghaus

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1935 wurde dem „Armin“ das Logenhaus in der Brüderstraße enteignet. Nach einer 21-jährigen Odyssee erwarben die beiden Freimaurerlogen „Armin zur Deutschen Treue“ und „Freiherr vom Stein“ das „Lessinghaus“ in der Lessingstraße 3. Nun hatten die Bielefelder Freimaurer wieder ein eigenes Heim, in dem sich das Logenleben abspielte. Die Clubabende wurden zum Anziehungspunkt für die Brüder.

Dort findet man auch heute Gelegenheit, zeitnahe Probleme zu diskutieren, geschichtliche und philosophische Vorträge zu hören. Aufschlussreiche Ausführungen über Probleme der Gegenwart enden in interessanten Diskussionen. Lichtbilder und Filme führen die Besucher in ferne Kontinente. Festarbeiten und Festessen vermitteln unvergessliche Eindrücke und lukullische Genüsse, denn die Küche genießt einen guten Ruf. Bei besonderen Vorträgen und Veranstaltungen verwöhnen die Musiker die Zuhörer mit ihrem meisterhaften Gesang und Spiel.

Unterdessen sind auch zahlreiche Serviceclubs im Lessinghaus beheimatet. Das Lessinghaus schenkt den Logen und den Clubs Ruhe. Die Logen haben in den eigenen Räumen nach unvorstellbaren Turbulenzen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren wieder zu sich selbst gefunden. Raum- und Finanznöte gibt es nicht mehr. Besonnene Stuhlmeister haben mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Geschick und, wenn es sein musste, mit fester Hand und einem engagierten „Beamtenrat“ das Haus zu einem Ort der Besinnung gemacht.

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